StartWahlkreisTeilnehmer des Parlamentarischen-Patenschafts-Programmes

Teilnehmer des Parlamentarischen-Patenschafts-Programmes

Nicolas Eickhoff - 2008-2009

Nicolas Eickhoff

Nicolas Eickhoff und Bernhard Brinkmann

Nicolas Eickhoff aus Eime konnte sein Glück kaum fassen. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages ermöglicht dem 21-jährigen IT-Systemkaufmann einen zwölfmonatigen berufsbezogenen USA-Aufenthalt.

Das Programm wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten. Die Patenschaft für Nicolas Eickhoff hat der Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Bernhard Brinkmann übernommen. Bis zum Flug über den großen Teich nimmt der Stipendiat noch an einem Sprachtest und an einem einwöchigen Vorbereitungsseminar mit landeskundlichen und programmspezifischen Informationen teil. Nach der Ankunft bei der Gastfamilie in Amerika teilt sich das Programm in eine Studienzeit am Community College und in ein berufsbezogenes Praktikum bei einem amerikanischen Unternehmen auf.

Bernhard Brinkmann: „Nicolas Eickhoff hat sich in einem Auswahlverfahren für diesen einjährige Amerikaaufenthalt qualifiziert und baut damit gemeinsam mit weiteren 75 jungen Berufstätigen eine Brücke zwischen Deutschland und Amerika. Darüber freue ich mich sehr und wünsche ihm schon heute viele neue Eindrücke, die ganz bestimmt auf ihn zukommen werden.“



Kezia-Lara Droste 2007-2008

Bernhard Brinkmann und Kazia-Lara Droste

Kezia-Lara Droste und Bernhard Brinkmann

Das 1983 ins Leben gerufene Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) macht es möglich. Für die 15-jährige Kezia-Lara Droste aus Rössing ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Am 08. August 2007 fliegt die Schülerin des Hildesheimer Andreanums für ein Jahr in die Vereinigten Staaten und wird als „Auserwählte“ des o. a. Programms in Marengo im Bundesstaat Illinois die High School besuchen.

„Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm gibt es seit fast 25 Jahren“, erklärt MdB Bernhard Brinkmann, über dessen Schreibtisch die Bewerbung der jungen Rössingerin gelaufen ist. Zuvor hatte es beim American Field Service (AFS) ein strenges Auswahlverfahren gegeben, bei dem sich Kezia-Lara Droste als Beste durchgesetzt hat. Ihre Ergebnisse und die vorliegenden Zeugnisse, seit der 5. Klasse hat die 15-jährige immer eine „1“ in Englisch, waren nicht zu toppen. Kezia interessiert sich auch sonst für Sprachen „und Kunst und Musik machen mir auch viel Spaß“ ergänzt die aufgeweckte Schülerin beim Gespräch im Bürgerbüro des heimischen Abgeordneten.

Sie freut sich schon riesig auf ihren Auslandsaufenthalt, auf das neue Leben unweit der Millionen-Stadt Chicago, auf die High-School mit zirka 800 Schülern und auf ihre Gastfamilie, sie sie über zahlreiche Mails schon ein wenig kennengelernt hat. Was das Heimweh betrifft, so macht sich Kezia-Lara keine allzu großen Sorgen. Sie hat sich mit dem in Erfüllung gegangenen Traum gedanklich schon einige Zeit beschäftigt. Natürlich werden wir traurig sein, wenn unsere Tochter am 08. August 2007 von Frankfurt aus über den großen Teich fliegt. Aber im Zeitalter von Handy und E-Mail kann man ja immer in Verbindung bleiben, ergänzt Vater Werner Droste. „Ich werde mich regelmäßig melden, verspricht die junge Stipendiatin“, die sich von allen Klassenkameraden und auch von Bernhard Brinkmann die E-Mail Adressen aufgeschrieben hat. Ein erster Kontakt und Erfahrungsaustausch soll nach gut einem Monat mit der jungen Botschafterin ihres Landes aus den USA erfolgen. „Ich bin sehr gespannt, was Kezia-Lara dann berichten wird“, so Bernhard Brinkmann abschließend.



Sarah Maria Giersdorf 2006-2007

Sarah Giersdorf

Sarah Maria Giersdorf und Bernhard Brinkmann


Nur noch gut drei Wochen, dann ist es für Sarah Giersdorf aus Elze so weit: Sie fliegt für ein Jahr in die USA. Und zwar als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms.
Dieses wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen
Einwanderung gemeinsam vom Kongress der USA und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Es soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, auf anschauliche Weise vermitteln.
Von einer Bekannten, die in Texas lebt, hat Sarah Giersdorf von diesem
Programm erfahren. "Ein Stipendiat, der ein Jahr in Texas gelebt hat, hat
ihr von diesem Programm erzählt und da hat sie sich gedacht, das wäre auch etwas für mich und hat mir die Internetadresse (www.bundestag.de/ppp) gegeben", erzählt die 23-Jährige, die sich daraufhin sofort beworben hat - bei der Austauschorganisation InWEnt, Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, die für die Bewerbungen von Auszubildenden und jungen Berufstätigen aus allen Wahlkreisen zuständig ist. Für Schüler, die an dem Programm teilnehmen möchten, gibt es fünf Austauschorganisationen, deren Zuständigkeit sich nach dem Wahlkreis richtet, aus dem der jeweilige Bewerber kommt.
Nach einem Vorauswahlverfahren, das auch verschiedene Tests beinhaltet, hat InWEnt den am Programm beteiligten Abgeordneten - bei Sarah Giersdorf ist es Bernhard Brinkmann - eine Liste mit den am besten geeigneten Bewerbern vorgelegt; aus der Liste für seinen Wahlkreis hat Bernhard Brinkmann dann Sarah Giersdorf als Stipendiatin nominiert. "Es ist etwas Besonderes, wenn man genommen wird", so der Sozialdemokrat und erklärt, dass sich etwa 800 junge Leute aus ganz Deutschland für ein Stipendium beworben haben - insgesamt 100 von ihnen werden in den nächsten Wochen in die USA fliegen und zwar zunächst nach New York, wo für alle ein dreitägiges Seminar stattfindet. Anschließend können die Stipendiaten die USA während einer fünf- bis zehntägigen Rundreise kennen lernen, ehe es zu den Gastfamilien geht.
Die "Eltern" von Sarah Giersdorf wohnen in Washington D.C.. Hier wird die
Elzerin, die gerade ihre Ausbildung zur Speditionskauffrau abgeschlossen
hat, auch das College besuchen - ein halbes Jahr muss sie berufsbezogene
Kurse belegen. Danach schließt sich ein halbjähriges Praktikum an, das
bezahlt wird.
Schon einmal, im Rahmen eines Schüleraustausches, war die 23-Jährige in den USA. "Ich freue mich sehr auf das eine Jahr", erzählt sie - auf zahlreiche neue Erfahrungen und darauf, Land und Leute kennen zu lernen.



Marvis Huff - Gast in Hildesheim 2009

PPP-Marvis Huff und Bernhard Brinkmann

Bernhard Brinkmann und Marvin Huff auf dem Hildesheimer Marktplatz

Gaststudent Marvis Huff kommt aus Texas und wohnt seit November 2008 in Hildesheim. Er studiert Bauwesen an der HAWK und hört als Gasthörer Vorlesungen an der Uni Hildesheim.



Rebecca Martin - Gast in Hildesheim 2009

Martin, Rebecca

Rebecca Martin, Bernhard Brinkmann

Pate Bernhard Brinkmann und Rebecca Martin. Sie ist 17 Jahre alt und seit September 2008 amerikanische Austauschschülerin in Hildesheim. Rebecca geht in die 11. Klasse des Andreanums und fühlt sich in Hildesheim schon fast zu Hause.



 

 
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